Geschichte

Von der Gelbgießerei zum Pumpen-Vertrieb und Technischen Großhandel

Historisches Foto des Ladengeschäfts „Max Schmid“
Das frühere Ladengeschäft „Max Schmid"
  1. 1881

    Alois Kamm, ein Verwandter der Familie Schmid, gründete in der Schwesterstraße eine Gelbgießerei, die vor allem Armaturen und kleinere Glocken herstellte. Damals gab es in Memmingen fast 30 Brauereien, die für ihre Sudhauseinrichtungen Armaturen benötigten.

  2. 1905

    Johann Max Schmid trat als Teilhaber in die Firma ein. Er baute Feuerspritzen, suchte Gussaufträge bei allen ansässigen Fabriken und trieb den Handel für Armaturen, Schläuche, Eisschränke, Bierschankanlagen … voran.

  3. 1911

    Alois Kamm schied aus der Firma aus und es entstand der Firmenname „Max Schmid“. Zwei Generationen „Schmid“ vergrößerten den Umsatz und machten die Firma zu einem führenden Hersteller von Brauereimaschinen und Bronze-Kreiselpumpen.

  4. 1960er

    Die Firma musste ihr Konzept verändern: Spezialfirmen boten Pumpen aus Edelstahl an, die in größerer Stückzahl und billiger hergestellt werden konnten. Max Schmid beendete die Herstellung von Brauereimaschinen und legte im technischen Handel seinen Schwerpunkt auf Pumpen, Kühlanlagen, Waschmaschinen und Armaturen für die Industrie.

    Den Inhabern Max und Anny Schmid stand Herr Walter Imminger in leitender Funktion zur Seite. 1974 übernahm er die Geschäftsleitung. 1989 schied Herr Imminger aus Altersgründen aus. Sein Nachfolger wurde Herr Klaus Tänzer, der 1998 in den Ruhestand verabschiedet worden ist.

  5. 1998

    Norbert Brugger, der bereits 1978 seine Ausbildung im Hause Schmid absolvierte, übernahm als geschäftsführender Gesellschafter die Firma. Er baute den technischen Fachgroßhandel für Industriebedarf aus und erweiterte das Pumpensortiment. Da die Nachfrage für Sonderanfertigungen im Armaturen- und Pumpenbereich immer größer wurde, ging Norbert Brugger auf die Kundenwünsche ein und fertigte Systemkomponenten und Sonderanlagen in eigener Werkstatt.

  6. 2012

    In den folgenden Jahren zeigte sich deutlich, dass der Standort der Firma im Innenstadtbereich sehr beengt war. 2010 entschied sich N. Brugger, ein neues Firmengebäude zu errichten. Er erwarb ein Grundstück an der Teramostraße, Ecke Europastraße, das den neuen Anforderungen gerecht wird. Der Umzug der Firma SCHMID GmbH & Co. KG erfolgte im Sommer 2012.